Samstag, April 15, 2006

Auf den Zahn gefühlt

"Der goldene Zahn" - so heißt eine Anthologie, erschienen 2005 im Bookspotverlag.
Darin Geschichten von 22 ausgewählten Autoren, die an einem von der Zeitschrift "Das Dentallabor" in Kooperation mit dem bereits erwähnten Bookspotverlag ausgelobtem Wettbewerb teilnahmen. Als Sponsor wird der Verlag Neuer Merkur GmbH genannt, der immerhin 1ooo Euro (1. Platz 500, 2. + 3. Platz je 250) stiftete.
"Die Jury - ihr gehörten Dr. Angelika Schaller, Barbara Schuster, Eva Weigl und Burkhard P. Bierschenck an, vergab die ersten drei Plätze an: Ulrike Renk „Blind Date“ (1. Preis), Helga Frien „Das Beste“ (2. Preis) sowie Christoph Steier „Kafkas Zahn“ (3. Preis)" - so kann man es auf der Bookspotseite lesen.

Ja und? Nichts und. Ich befand und befinde mich immer noch in Besitz dieser Anthologie (ich nehme an, ein Verlegenheitsweihnachtsgeschenk - gebraucht war es auch schon!) und erhielt so Gelegenheit, die drei Siegergeschichten miteinander vergleichen zu können. Ich lasse mich hier zu keiner detaillierten Textbewertung bzw. -analyse hinreißen, gleichwohl ich Steiers Geschichte "Kafkas Zahn" hinreißend finde und sich die anderen beiden Wortproduktionen m. E. wie Beipackzetteln (= Aneinanderreihung von Nebenwirkungen, weil man diese eben anführen muss) dagegen ausnehmen. Nur deshalb begann ich zu recherchieren und stieß dabei auf einige "Auffälligkeiten" - nicht weiter schlimm, aber irgendwie lustig.

So dachte ich beispielsweise, eine Jury solle relativ unabhängig sein. In unserem Fall ist bzw. war sie das mit Sicherheit nicht, denn sämtliche Jurymitglieder kennen einander vom Verlag Neuer Merkur, dessen Geschäftsführer uns schon geläufig ist: es ist der Mann mit dem süffig auszusprechenden Namen "Bierschenck". Der damit natürlich auch automatisch die Zeitschrift "Das Dentallabor" über hat, weil die ja wiederum vom Verlag Neuer Merkur produziert wird. Und der Bookspotverlag gehört ihm sowieso.
Mit anderen Worten: Herr Bierschenck ist die Zeitung, ist der Sponsor, ist die Jury, ist der Verlag. Multipler Werbomane? Nein, schon klar, auf diese Weise kann er gleich mehrere seiner Unternehmen anpreisen ;-)
Hier tut er das auf nahezu vollendete Weise: In seiner PR-Agentur referenziert er auf sieben Unternehmen, die allesamt ihn selbst als Geschäftsführer ausweisen:-)
Nun gut. Schnell findet man heraus, dass die zweite Preisträgerin (Helga Frien) schon zuvor in Anthologien des Bookspotverlages vertreten war. Geht mich das was an? Nicht wirklich, gewundert hab ich mich einfach, da die Wahrscheinlichkeit, von 545 Einsendungen gerade als Bookspotautorin auf Platz 2 zu landen, sooo groß nicht ist ...
Auf Seite 149 der Anthologie beginnen die biographischen Angaben über die Autoren, brav werden deren bisherige Veröffentlichungen aufgezählt, auch die dazugehörigen Verlage genannt, nur bei Frau Frien hat man den Verweis auf frühere Veröffentlichungen beim Bookspotverlag vergessen. Vielleicht kann man das in der 2. Auflage korrigieren?!

Besteht womöglich auch eine Verbindung zur ersten Preisträgerin, Frau Ulrike Renk?
Renk, Renk ... endlich fiel es mir ein, hatte sie nicht bei Frau Ina Coelen (die kennen wir bereits aus dem vorherigen Post über den "Glauser") im Leporelloverlag ihr Erstlingswerk veröffentlicht (erschienen November 2005)? Da wirkt sich ein erster Platz natürlich nicht schlecht aus. Die Damen kennen einander ja bestens, nicht zuletzt von gemeinsam veranstalteten Lesungen.
Jedenfalls habe ich dann noch einmal meine gebookmarkte Syndikatsseite aufgerufen und dort über die Entstehungsgeschichte dieser Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur gelesen.
Auszug aus ebendort: "Ebenfalls schnell war der Beschluß gefaßt, DAS SYNDIKAT selbst nicht als eingetragenen Verein zu organisieren, sondern einen kleinen, schlagkräftigen, wenn möglich steuerlich begünstigten Förderverein deutschsprachige Kriminalliteratur e.V. ins Leben zu rufen. Dieser sollte sich die Unterstützung der Aktivitäten des SYNDIKATES zu einer seiner wichtigsten Aufgaben machen."
Auch Frau Coelen kam schon mehrfach in den Genuss einer Unterstützung seitens des "fdk", hat auch schon Erfahrungsberichte verfasst. Das Prinzip ist ja recht einfach: Als eines von ca. 400 Mitgliedern des Syndikats zahlt sie einen jährlichen Beitrag und darf sich daher Unterstützung erwarten.
Kürzen wir das Ganze ab, sonst wird´s noch langweiliger. Es gibt keine direkte Verbindung zwischen Frau Renk und Herrn Bierschenck, wenngleich natürlich eine Sache schon zum Schmunzeln ist: 1. Vorsitzender dieses Fördervereins ist - wieder einmal! - Herr Burkhard Bierschenck. :-))

So, genug für heute, mir raucht der Kopf.
Wenn sich da nur nicht immer dieser widerliche Gedanke bei mir einstellte, dass hunderte von mal mehr, mal weniger ambitionierten/talentierten Schreiber(inne)n als Gratistextlieferanten für gewitzte Verleger herhalten müssen. Ob sie das wohl tun würden, wüssten sie, dass die besten Plätze womöglich schon gebucht sind?

51 Comments:

Anonymous Anonym said...

Ich hatte mich schon gewundert, warum ein einfacher "Hausfrauentext" mit anfänglichem "Gähncharakter" in die höheren Sphären eines 1. Preises gehoben wurde.
Aber wie man sieht, hat das "Syndikat" seinen Namen nicht zu unrecht.
Ich auf jeden Fall werde mich an zukünftigen Ausschreibungen eines Herrn Bierschenck nicht mehr beteiligen.
Vielen Dank für die Recherche!

2:33 AM  
Anonymous Anonym said...

Dem kann ich mich nur anschließen.

Hervorragende Recherche.

4:31 AM  
Anonymous Anonym said...

Leider werden sie nicht alle, die mehr oder weniger talentierten Schreiber, deren Veröffentlichungsgeilheit sie dazu treibt, ihre Werke auch bei den dubiosesten Ausschreibungen ins Rennen zu schicken. Wedelt dann noch jemand mit einer Wurst in Form eines Preisgeldes vor ihrer Nase herum, ist es um diese Leutchen vollends geschehen.

Schön zu sehen ist aber, dass sich Dinge wie Vetternwirtschaft, mangelndes Niveau, fehlender Sachverstand, schwache Verkaufszahlen u. dgl. im Laufe der Zeit in der Szene herumsprechen und die Autoren ihre Konsequenzen daraus ziehen. So sollen angeblich schon ganze Anthologien gekippt worden sein, weil sich niemand mehr an den Ausschreibungen beteiligt hat.

Die Spreu trennt sich also vom Weizen. Dabei ist es bedauernswert, dass es immer wieder neue Spreu geben wird. Um so besser, dass findige Menschen die Szene beobachten und an den richtigen Stellen einfach mal nachfragen.

Weiter so!

9:05 AM  
Anonymous Anonym said...

guten tag, n.n.,

danke für die aufklärungsarbeit, ihre persönliche nachricht und das freundliche lob meines textes - seien sie, bevor sie ihre zeit mit einer aufwändigen rechereche vertun, jedoch ernsthaft versichert, dass meine wenigkeit mit den umtriebigen, von ihnen aufgedeckten strukturen rein gar nichts zu tun hat.

mit herzlichen grüssen,
christoph steier

10:08 AM  
Anonymous Anonym said...

Es kann ein Zufall sein ...
Es kann ein kaputtes Gateway sein ...
Es kann ein Serverabsturz sein ...

Jedenfalls ist http://www.das-syndikat.com momentan nicht erreichbar.

Ob das wohl so bleibt?

Fragen darf man ja ...

1:39 AM  
Anonymous Anonym said...

@anonym eins weiter oben:

ist wohl eher zufall oder so. bei mir funktioniert die seite nämlich gut.

12:20 PM  
Anonymous Anonym said...

Ja,
leider funktioniert sie bei mir auch noch!

Mal sehen, ob das auch noch der Fall ist, wenn sich Zeitungen für diese hervorragende Recherche interessieren!

12:49 AM  
Anonymous Anonym said...

Letztendlich ist die Welt ein Dorf, jeder kennt jeden, jeder ist mit irgendwem in Verbindung zu bringen.
Wie war das? Über höchstens 6 Verbindungen kennt man jeden einzelnen Menschen weltweit.

Muss man immer Verschwörungen sehen?

10:49 PM  
Anonymous Anonym said...

ahja,
der Autor weiß auch, ab welchem Zeitraum z.B. die Beziehungen bestanden, die da bemängelt werden?
Könnte ja ganz zufällig sein, dass aus so einem Preis eine spätere Geschäftsverbindung wird. Mal darüber nachgedacht?
Bevor ich hier kübelweise Schmutz über manche ausschütten würde, würde ich meine Recherchen doch ein wenig verbessern. Deren Qualität überzeugt mich in keinster Weise!
Und nein, ich bin weder verwandt noch verschwägert oder sonstwie mit einem der Preisträger oder einem der anderen benannten Personen verbandelt.

Üble Nachrede anonym zu betreiben ist zwar üblich, aber bestimmt kein Charakterzug, den ICH mir gern an den Hut stecken würde.

mit nicht wirklich freundlichen Grüßen.
Kathi B.

1:55 AM  
Anonymous Anonym said...

Dieser Blog heißt "Fragen darf man ja ...". Und mehr wird nicht getan. Es wird gefragt.

Eine offene und ehrliche Antwort auf die hier gestellten Fragen wird es wohl kaum geben. Also ist es jedem selbst überlassen, was er von der Sache hält. Besonders lustig ist es, dabei zu beobachten, wie sich trübe Tassen wie Kathy B. (jede Wette, diesen Namen findet man genau so in keinem Telefonbuch) mit ihren rotzblöden Kommentaren zur Anonymität selbst disqualifizieren. Dabei wäre der Ausrutscher nicht einmal nötig gewesen, denn es ist schon ein Lacher für sich, nachvollziehbare Recherche in Frage zu stellen und selbst nicht mehr als eine laue Vermutung auf der Pfanne zu haben.

Passt aber irgendwie ganz gut zu der Mischpoke, über die hier berichtet wird. Besteht da vielleicht doch eine Verbindung? Und welche miesen Charakterzüge stecken wohl schon an Käthchens Hut?

Fragen darf man ja ...

Mit wirklich amüsierten Grüßen

Emil Katapultski

2:39 AM  
Anonymous Anonym said...

Hi,

Danke für diese gut recherchierten Perlen. Vieles von dem, was Du als offensichtlich bezeichnest, entgeht einem ja, wenn man als Autor versucht, seine Texte irgendwo unterzubringen. A) weil man ganz anders fokussiert undB) weil man nicht sehen will.
Diese ganzen deutschen Autorenvereinigungen und Anthologieherausgeber scheinen ein unappetitlicher Haufen literarischer Inzestler zu sein - wie schon ein anderer Kommentator anmerkte: Sie schreiben selbst, produzieren selbst, organisieren und verlegen und kaufen selbst.

Ein Autor, der versucht, am Literaturmarkt seriös Fuß zu fassen, müsste sich eigentlich aus reinem Selbstschutz vor solchen Publikationen fern halten.
---

Wird es mit Deinem Blog weitergehen? Ich würde Dich gerne in die Blogroll aufnehmen, finde aber, dass zwei Beiträge insgesamt noch zu wenig sind...

lg/Peter Nathschläger

3:50 AM  
Anonymous Anonym said...

lol....
entschuldige bitte, Emil Whoever, aber deine Art der Kommentierung halte ich für ausgesprochen unverschämt!

Höflichkeitsregeln gelten zumindest für mich auch im Netz.
Es ist aber durchaus ein kleiner Unterschied, ob ich einen Denkanstoß gebe oder ob jemand wie der Threadersteller scheinbar aus Enttäuschung irgendwelche Diffamierungen von sich gibt!

Ich sage dir gern meinen Namen Honey, da du deinen ja so selbstlos zur Schau stellst.
Und Kathi B. ist durchaus stimmig und es gibt einige Leute, die mit dieser Bezeichnung etwas anfangen können. Im Netz agiere ich meist unter dem Namen Sternenstaub.

Das sollte dir als großer Rechercheur doch vollkommen ausreichen.
immer noch Kathi B.

5:29 AM  
Anonymous Anonym said...

Kathi B., die sternverstaubte Mitläuferin in der Renk-Connection. Nicht verwandt und nicht verschwägert, aber trotzdem hat sich der Kreis wieder geschlossen.

5:35 AM  
Anonymous Anonym said...

ahja,

mutig - mutig, der Herr oder die Dame Anonym.
Zum Mitläufer eigne ich mich in keinster Weise und zu einer Conection gehöre ich ebenfalls nicht.
Als zugebenermaßen untalentierter Mensch im Hobby-Bereich Literatur gönnt mir *schluchz* keine connection die Mitgliedschaft.
Zugegebenermaßen strebe ich das auch nicht an.
Es war mir aber durchaus ein Bedürfnis die so "großartige Recherche" mal mit einem dicken Fragezeichen zu versehen.

5:44 AM  
Anonymous Anonym said...

ohja, das war gerade von Sternstaub (Kathi)... ;)

5:45 AM  
Anonymous Anonym said...

"ahja, der Autor weiß auch, ab welchem Zeitraum z.B. die Beziehungen bestanden, die da bemängelt werden?"
Nein, naturgemäß kann er dies auch nicht wissen. Aber wo werden diese Beziehungen bemängelt?

"Könnte ja ganz zufällig sein, dass aus so einem Preis eine spätere Geschäftsverbindung wird. Mal darüber nachgedacht?"
Warum sollte man auch darüber nachdenken, ob es okay ist, jemandem einen Preis zuzuschanzen, weil sich daraus vielleicht
später eine Geschäftsbeziehung ergeben könnte?

"Bevor ich hier kübelweise Schmutz über manche ausschütten würde, würde ich meine Recherchen doch ein wenig verbessern."
Wo wird hier kübelweise Schmutz über "manche" ausgeschüttet?

"Deren Qualität überzeugt mich in keinster Weise!"
Wessen Qualität? Die Qualität von "manche" oder "meiner" Recherchen?
Und seit wann ist die Wahrheit nicht überzeugend?
Übrigens: "kein" besitzt weder Komparativ noch Superlativ.

"Und nein, ich bin weder verwandt noch verschwägert oder sonstwie mit einem der Preisträger oder einem der anderen benannten Personen verbandelt."
Es kommt darauf an, was man unter "verbandelt" versteht. Wenn man als Kriterium das alltägliche Aufeinandertreffen in derselben Schreibgruppe gelten lässt, dann bist du ja doch "verbandelt"!

"Üble Nachrede anonym zu betreiben ist zwar üblich, aber bestimmt kein Charakterzug, den ICH mir gern an den Hut stecken würde."
Okay, aber warum erzählst du uns das?
Ist es üble Nachrede, wenn man für jedermann nachprüfbare Sachverhalte und Verbindungen aufzeigt? Erklär es uns bitte!

"Es ist aber durchaus ein kleiner Unterschied, ob ich einen Denkanstoß gebe oder ob jemand wie der Threadersteller scheinbar aus Enttäuschung irgendwelche Diffamierungen von sich gibt!"
Wo in den Textstellungen befinden sich "irgendwelche Diffamierungen"?


Liebe Sternenstaub, nur weil für dich etwas nicht sein darf, heißt das noch lange nicht, dass es nicht sein kann.

11:42 AM  
Anonymous Anonym said...

es heißt nicht umsonst, wer lesen kann....

ich:
Könnte ja ganz zufällig sein, dass aus so einem Preis eine spätere Geschäftsverbindung wird. Mal darüber nachgedacht?"
du:
Warum sollte man auch darüber nachdenken, ob es okay ist, jemandem einen Preis zuzuschanzen, weil sich daraus vielleicht
später eine Geschäftsbeziehung ergeben könnte?

antwort: lieber, süßer, dummerchen... ich schrieb:
Könnte ja ganz zufällig sein, dass aus so einem Preis eine spätere Geschäftsverbindung wird.
erst der Preis, dann die Geschäftsbeziehung? vielleicht daraus resultierend??

ich:
"Bevor ich hier kübelweise Schmutz über manche ausschütten würde, würde ich meine Recherchen doch ein wenig verbessern."
du:
Wo wird hier kübelweise Schmutz über "manche" ausgeschüttet?
Antwort: aber, aber, wie nennst du das sonst, zärtliche Einflüsterungen?
Ich nenne das nahe an der Grenze zur Verleumdung. Ich hatte Jura in meinem Studiengang, das ist schon ziemnlich nahe.

ich:
"Deren Qualität überzeugt mich in keinster Weise!"
du:
Wessen Qualität? Die Qualität von "manche" oder "meiner" Recherchen?
Und seit wann ist die Wahrheit nicht überzeugend?
Übrigens: "kein" besitzt weder Komparativ noch Superlativ.

Antwort: ich schrieb doch schon, ich bin eine Nullnummer auf lit. Gebiet und dies mit dem kein ist mir doch glatt entgagnen. Ich schreibe und gestehe es zu meiner Schande mehr umgangssprachlich :-p
Und das mit der Wahrheit, sry, bei dir fällt mir immer die Verniedlichungsform ein, honey, ich bezweifle, dass du weißt, was das ist. Das, was du dir aus den bezaubernden Fingerchen saugst??

ich:
"Und nein, ich bin weder verwandt noch verschwägert oder sonstwie mit einem der Preisträger oder einem der anderen benannten Personen verbandelt."
du:
Es kommt darauf an, was man unter "verbandelt" versteht. Wenn man als Kriterium das alltägliche Aufeinandertreffen in derselben Schreibgruppe gelten lässt, dann bist du ja doch "verbandelt"!
Antwort... nunja, ich "treffe" manchmal mit U Renk aufeinander, ich würde sagen, wir sind befreundet. Ich betrachte mich aber nicht als Schreibende oder Autorin. Verbandelt heißt für mich hier, dass ich mühelos meine Intelligenz (joa, die ist durchaus vorhanden und kritische Betrachtung der Dinge trennen kann von irgendwelchen gar kommerziellen Erwägungen mal ganz zu schweigen. Ich pflege auch nicht aus Freundschaft mich in solche Dinge einzumischen. Ich habe nur einen ziemlich stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Und der wird hier massiv verletzt!

ich:
"Üble Nachrede anonym zu betreiben ist zwar üblich, aber bestimmt kein Charakterzug, den ICH mir gern an den Hut stecken würde."
du:
Okay, aber warum erzählst du uns das?
Ist es üble Nachrede, wenn man für jedermann nachprüfbare Sachverhalte und Verbindungen aufzeigt? Erklär es uns bitte!
Antwort:
Aber mühelos - du gibst hier (wie auch immer motivierte) Vermutungen von dir - nichts anderes!! Zufälligerweise kenne ich die Fakten anders. Ich glaube ehrlich gesagt, dass sich hinter dem armen Menschen, der ein Einwerfen seiner Autofensterscheiben befürchtet, einfach jemand steckt, dessen Text oder Texte abgelehnt wurde.
Billiger Racheversuch das? (ich weiß. dies ist schon wieder ein SCheiß-Deutsch, was ich von mir gebe ;)
Sehe es mir nach...... - ja, das ist Sarkasmus!!

ich:"Es ist aber durchaus ein kleiner Unterschied, ob ich einen Denkanstoß gebe oder ob jemand wie der Threadersteller scheinbar aus Enttäuschung irgendwelche Diffamierungen von sich gibt!"
du:
Wo in den Textstellungen befinden sich "irgendwelche Diffamierungen"?
Antwort:aber hallo, liest du ab und an deine eigenen Postings?? Du äußerst üble Nachrede. Was ist das anderes als Diffamierung??


du:
Liebe Sternenstaub, nur weil für dich etwas nicht sein darf, heißt das noch lange nicht, dass es nicht sein kann.

Antwort:
jetzt verblüffst du mich. Was meinst DU damit?
Ich bin nun eine Mitläuferin oder ein Dummerchen, das nur das alles nicht versteht? Billigst du mir Tumbheit zu or whatever...
tststsst
ich bin weder noch. Ich pflege nur eigenständig zu denken. Und mir schmeckt einfach diese Art der feigen Auseinandersetzung nicht, die hier betrieben wird.
ist das klar genug nun?

btw - du darfst gerne alle Rechtschreibe- und Grammtikfehler einsammeln, einrahmen und mir um die Ohren hauen.

3:51 PM  
Anonymous Anonym said...

huch,
da habe ich unklar formuliert. ich schrieb:
" Verbandelt heißt für mich hier, dass ich mühelos meine Intelligenz (joa, die ist durchaus vorhanden und kritische Betrachtung der Dinge trennen kann von irgendwelchen gar kommerziellen Erwägungen mal ganz zu schweigen. "

Ich meinte ;) :
"Nicht verbandelt heißt für mich hier, dass persönliche Dinge hier eher nicht zählen! Ich kann mühelos meine Intelligenz (joa, die ist durchaus vorhanden) und kritische Betrachtung der Dinge von meinen eventuelle persönlichen Beziehungen trennen, erst recht von irgendwelchen gar kommerziellen Erwägungen."

4:34 PM  
Anonymous Anonym said...

Ein Phänomen, das im Zusammenhang mit dieser "Connection", wie es ein Vorkommentator genannt hat, immer wieder zum Tragen kommt: positive Stimmen werden (natürlich) immer gern gehört (und kommen auch ausschließlich aus dem Dunstkreis der Connection), kritische dagegen müssen natürlich von einem neidzerfressenen Wesen stammen, das aus Enttäuschung Rache zu nehmen versucht.

Wenn dem so wäre, würde das bedeuten, dass jeder Enthüllungsjournalist aus persönlichem Interesse agiert, nicht um zweifelhafte Strukturen und Zusammenhänge aufzudecken - die im vorliegenden Fall ja nicht einmal geheim sind. Die Fragen, die der Blogschreiber stellt, ergeben sich aus Fakten, die der Öffentlichkeit aus erster Hand, also den Involvierten, serviert werden, und für jeden, der des Lesens mächtig ist, nachzuvollziehen sind.

nicht neidisch
nicht involviert
aber zugegebenermaßen amüsiert

11:48 PM  
Anonymous Anonym said...

letzter Kommentar zum Thema ;-)

jo, das ist nun mal so. Wenn man die Leute kennt, kann man sich vielleicht aus eigener Sicht berechtigterweise ein eigenes (richtigeres?) Bild machen.
Das habe ich geschildert und versucht, dem Ursprungsbeitrag etwas entgegen zu setzen. Darf man das nicht? Soll man das nicht?

Immerhin lege ich klar, woher ich komme und wer ich bin. Ich mache kein Geheimnis daraus.
Enthüllungsjournalisten sry - Bildzeitungsniveau hätte ich eher nicht unterstellt - haben oft eine ganz andere Motivation, nämlich einerseits wirkliche Pressearbeit und gute Recherchen zu machen oder aber um der Sensation Willen und/oder der Diffamierung bestimmter Personen als Hobby zu betreiben... ähm natürlich aus im Wesentlichen kommerzieller Sicht.

Warum steht der Kritiker hier nicht einfach dazu, wer er ist und offenbart sich? Ehrlich gesagt, betrachte ich das als feige - gerade, wenn man solche Vorwürfe macht.

also bye all die Damen und Herren Anonym und weiterhin ein angenehmes Leben.

1:53 AM  
Anonymous Anonym said...

Frau Bellinger hat in ihrem letzen Posting inhaltlich dasselbe verzapft wie in ihren anderen Beiträgen: NICHTS
Vielleicht hat sie vergessen, jene Intelligenz, die sie im Freundeskreis einfach abtrennen kann, wieder anzudocken?
Ja, und warum wohl ist es zuträglicher anonym zu recherchieren? Schon feige, die Damen und Herren Undercover, die nicht persönlich vorstellig werden und sagen:"Meine Auftraggeber möchten ihren Drogenring zerschlagen, dazu bräuchte ich aber Einsicht in ihre Unterlagen - sie sind doch einverstanden?!"
Oder der überaus feige Galileo, der einst nicht zu seiner Theorie, die Erde drehe sich um die Sonne, stand, nur weil ihm der Scheiterhaufen drohte ...
Gemäß genetischer Fehlschlusslogik a la Bellinger hieße das: Galileo war feig, was er sagte stimmt also nicht, folglich steht die Erde noch immer im Zentrum unseres Sonnensystems - lol! :-))
Diese zum Himmel schreiende Dummheit wäre fast schon wieder ein eigenes Blog wert!
Sorry, dass ich mich nun auch noch eingeklinkt habe, obwohl mir dieser Hobbyanthologieamateurschreiberscheiß ansonsten ziemlich am Arsch vorbeigeht, aber es stimmt schon: Ich wäre auch mächtiger sauer, wenn ich jahrelang in die Kleingartenvereinsmitgliedskasse einzahle und ansehen muss, dass die schönsten Rosen immer nur in den Gärten einiger weniger stehen.

mfg
Christian Grafinger (um wieviel weniger anonym ist eigentlich dieser Name jetzt als etwa "Pseudo-27"??)

3:15 AM  
Anonymous Anonym said...

Hey, "Christian Grafinger", keep cool. Stäubchen ging es nur darum, "Hinterfragt" unglaubwürdig zu machen. Denk dran, Christian, wir spielen hier vor Publikum. Und am Ende entscheidet dieses Publikum, wer "Recht hat" und wer nicht.

Die Methoden sind doch immer wieder die gleichen. Hier mal zwei Beispiele:

- Nur wer seinen Namen nennt, der ist auch glaubwürdig:

Wer seine Argumente anonym vorbringt, der wird ganz pauschal als Feigling dargestellt, mit dem Hintergedanken, dass das "Publikum" im besten Fall automatisch die Brücke vom "Feigling" zum "Lügner" schlägt. Geht leider immer wieder schief, weil es durchaus Menschen gibt, die genug Intelligenz mitbringen, um sich nicht danach zu richten, wer etwas sagt, sondern was gesagt wird.

- Den Kontrahenten verniedlichen, um ihn unglaubwürdig zu machen:

Klar: Jemand, der von einer Kapazität wie Stäubchen als "Honey" abqualifiziert wird, der muss ja ein armer Wicht sein, auf dessen Gerede man nicht hören sollte. Auch ein netter Versuch, der leider nur dann funktioniert, wenn man nicht selbst schon längst als Witzfigur entlarvt worden ist.

Aus den Reihen dieser Literaturverschmutzer kommt im Grunde nichts anderes, als nur solch hohles Gequatsche. Und wie überall im Internet ist es so, dass die Deppen drauf reinfallen, während sich andere von platten, emotional ausgerichteten und faktisch leeren Reden nicht beeindrucken lassen.

Dem Syndikat, seinen Abgesandten und seinen Untertanen kann man dann nur viel Spaß mit den Deppen wünschen.

4:08 AM  
Anonymous Anonym said...

hm, da frage ich mich, wer so feist ist, meinen ehemaligen Spitznamen, den ich übrigens nicht mag, zu verwenden.

und wer ihn überhaupt kennt. Ehrlich gesagt, halte ich mich nicht für so bedeutend, dass ihn mehr als 10-20 Leute überhaupt kennen.
aber interessant DAS!

nö, christian xyz sagt mir mühelos überhaupt nichts, ich kenne kaum welche der Protagonisten aus dem Litbetrieb (wenn man das so nennen mag) des Internet.
Drogenkartell ist schon witzig! Oder eher lächerlich?

ach egal...

[sarkusmode]entschuldigt, dass ich nochmals das Wort ergriff, es wird aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr vorkommen. Solchen Koryphäen wie hier kann ich ja leider und sehr bedauerlich nicht das Wasser reichen.[/sarkusmode]

tssst... und viel Spaß weiterhin beim Hetzen...

6:04 AM  
Anonymous Anonym said...

>>Ich hatte mich schon gewundert, warum ein einfacher "Hausfrauentext" mit anfänglichem "Gähncharakter" in die höheren Sphären eines 1. Preises gehoben wurde.
Aber wie man sieht, hat das "Syndikat" seinen Namen nicht zu unrecht.<<

Hmm ich hab das hier amüsiert gelesen.

Der Preis wurde aber vergeben bevor die Preisträgerin auch nur daran dachte in das Syndikat einzutreten. Die Geschichte mit dem Gähncharakter wurde geschrieben und eingereicht bevor sie Kontakt zu Frau Coelen hatte.

Aber SIE sind ganz sicher da und verfolgen uns.

1:18 PM  
Anonymous Anonym said...

Soweit im Artikel nachlesbar ist, geht es aber doch gar nicht um den Eintritt der Frau Renk in das Syndikat, sondern um die Verbindung zwischen Frau Renk und Frau Coelen, die offenbar über den Leporello-Verlag besteht. Oder habe ich da vielleicht was nicht richtig gelesen?

2:42 PM  
Anonymous Anonym said...

Der Preis wurde aber vergeben bevor die Preisträgerin auch nur daran dachte in das Syndikat einzutreten. Die Geschichte mit dem Gähncharakter wurde geschrieben und eingereicht bevor sie Kontakt zu Frau Coelen hatte.

Spielt es denn wirklich eine Rolle, wann die Geschichte geschrieben und eingereicht wurde? Entscheidend ist, dass zum Zeitpunkt der Preisvergabe eine Verbindung zwischen den genannten Personen nachweislich bestand.

3:56 PM  
Anonymous Anonym said...

>>Spielt es denn wirklich eine Rolle, wann die Geschichte geschrieben und eingereicht wurde? Entscheidend ist, dass zum Zeitpunkt der Preisvergabe eine Verbindung zwischen den genannten Personen nachweislich bestand.<<

Wie kann man das denn nachweisen?

Es bestand zum Zeitpunkt der Preisvergabe eine Verbindung von Frau Renk zu Frau Coelen, stimmt. Aber Frau Coelen wusste nicht, dass Frau Renk Anfang des Jahres die Geschichte dort eingereicht hat.
Oder doch? Habt ihr sie gefragt?
Nachweisweislich? Oder nur vermutlich?
Wer von den Recherchenhelden hat denn mit am Tisch gesessen?

11:27 PM  
Anonymous Anonym said...

Oder doch? Habt ihr sie gefragt?
Nachweisweislich? Oder nur vermutlich?
Wer von den Recherchenhelden hat denn mit am Tisch gesessen?


Wie schön, jetzt hat mein Vorkommentator das Motto des Blogs verstanden: Fragen darf man ja!
:)

11:56 PM  
Anonymous Anonym said...

>>Wie schön, jetzt hat mein Vorkommentator das Motto des Blogs verstanden: Fragen darf man ja!
:)<<

Ah .. jetzt .. jaaa!

Wunderbar, einfach mal wie wild Vermutungen in den Raum stellen, Leute diffamieren, Komplotte aufzeigen und das alles mit dem Fragezeichen dahinter, dann ist es gerechtfertig aber nicht wahr.

Das ist aber ein wenig arm, oder? Na, wenn es Spaß macht.

12:34 AM  
Anonymous Anonym said...

Diffamieren kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Gerüchte verbreiten". "Hinterfragt" hat zu keinem Zeitpunkt Gerüchte verbreitet, sondern Zusammenhänge aufgezeigt, aus denen jeder Leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Man wird sich ja noch wundern dürfen, wenn eine fach-und sachkundige Jury einem minderwertigen Text einen 1. Preis verleiht ... und fragen darf man sowieso :)

1:30 AM  
Anonymous Anonym said...

Ist schon ein witziger Haufen hier. Sicher darf man mal fragen, aber mal im ernst: wenn es diese ganzen bösen Herausgeber, Verleger und was auch immer nicht geben würde, wieviele Hobby-Autoren hätten dann eine Chance überhaupt auch nur einen Zeh in den Literaturmarkt zu bekommen?

Was wird den hier bemängelt? Verlage sind keine Caritas-Verbände. Die möchten gern auch wirtschaftlich überleben und das dann nicht immer 100% alles nur nach Textqualität geht ist doch nun wirklich nicht neu. Ich sag nur Bohlen und Co.

Wenn jemand meint nicht mehr bei solchen Wettbewerben mitmachen zu wollen ist das doch ok, dann lässt er es eben.

Im Leben geht soviel über Beziehungen, über Bekanntschaften, über Verwandtschaft und was auch immer. Warum sollte der Literaturbetrieb davon ausgeschlossen sein? Und jetzt soll mir bitte niemand erzählen der nicht seine Konatkte im Literaturbereich nutzt, wenn sich die Chance bietet. Wenn jemand ein Buch schreibt und einen Verleger kennt, bietet er es dem doch an. Jeder nutzt seine Möglichkeiten voran zu kommen und sich dann über andere die dies tun zu beschweren ist doch irgendwie lustig.

In diesem Sinne

ich

12:55 PM  
Anonymous Anonym said...

Glücklicherweise sind Googles Chache-Seiten unbestechliche Archivare und helfen so manche dreiste Lüge aufzudecken.
Wie war das nochmal? Frau Renk soll vor Einreichen der Geschichte keinen Kontakt mit Frau Coelen gehabt haben?
Dann allerdings mutet ihre Bemerkung "Krefeld ist allerdings keine Lesestadt...Krimis laufen dank Ina...aber alles andere...tote Hose." sehr seltsam an, zumal sie am 1.Dezember 2004(!) getätigt wurde.
Es nützt eben nichts, wenn man Geheimratsecken einrichtet und Foren sperrt, die Wahrheit quillt immer irgendwann aus den Ritzen ...
Hier der vollständige Link (5.tes Posting):
http://64.233.183.104/search?q=cache:OS-dQ-rRx1kJ:autorenecke.de/forum/viewtopic.php%3Fp%3D4009+autorenecke+ina+Eltern&hl=de&ct=clnk&cd=3

1:47 PM  
Anonymous Anonym said...

hat jemand was von "keinem Kontakt" gesagt?

btw. böse, böse, man darf NIEMAND mehr kennen.
Ist es schlimm, dass ich mal vom Rororo gehört habe. Falls ich mal veröffentliche - mein ich :-)

Es gibt Leute mit seltsamen Sorgen :-)

2:48 PM  
Anonymous Anonym said...

Die Geschichte mit dem Gähncharakter wurde geschrieben und eingereicht bevor sie Kontakt zu Frau Coelen hatte.

hat jemand was von "keinem Kontakt" gesagt?

JA!!!

Die Einsendung erfolgte übrigens frühestens im Januar 2005

http://66.102.7.104/search?q=cache:RFKT1IYTQFUJ:autorenecke.de/forum/viewtopic.php%3Ft%3D666%26sid%3D8c6b0421769caec370ea05f56891c571+der+goldene+zahn+julchen+gregor&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=2&ie=UTF-8

3:00 PM  
Anonymous Anonym said...

Interessante Strategie!
1. Zuerst vertuschen
2. wenn aufgeflogen, die Sache runterspielen und weitere Lügen in die Welt setzen
3. wenn die weiteren Lügen nichts fruchten wieder runterspielen
4. dazwischen immer wieder betonen, dass man Anonymen ohnehin nichts glauben darf
5. wieder betrügen und lügen

Wenigstens sieht man jetzt des öfteren kritische Stimmen in Form von Weblogs bzw. Websites. Vielleicht kann man ja zukünftig auch mit richtigem Namen Bedenken äußern, ohne von der Brut boykottiert zu werden. Was mich so stört: Am Ende wollen sie alle nichts zu verbergen gehabt haben, nur: warum haben sie es dann verborgen?
Trotzdem sollte man aufpassen, nicht alle in einen Topf zu werfen, die irgendwie involviert sind.
Aber jenen, die an der Spitze der Verdienstkette stehen und letzlich mit der schöpferischen Arbeit anderer kassieren (und das tun sie bereits ab geringen Auflagen von 300, wenn es sich um eine Anthologie handelt) - denen darf man dann doch ein wenig genauer auf die Finger sehen! Nehmen wir z. B. das Syndikat, dann zahlen ca. 400 Mitglieder jährlich mindestens 70 Euro und die so genannten "Amigos" noch mehr in die Mitgliedskasse. Um die 30.000 (dreißigtausend) Euro wollen erstmal verwaltet bzw. verteilt sein, wobei das verteilen eher nicht das Problem sein wird. :-)

9:34 AM  
Anonymous Anonym said...

Ach so ... das richtete sich also gegen das Syndikat, ja?

Nicht gegen die SchreiberInnen?

Da habe ich was falsch verstanden, aber nachfragen darf man ja.

12:28 PM  
Anonymous Anonym said...

Lies noch mal in Ruhe: Dann wirst du feststellen, dass nicht das dort steht, was du gerne hättest und in blinder Wut vorweggenommen hast. Wer immer dich geschickt hat, lass dich doch von diesem jemand oder diesen Leuten nicht instrumentalisieren! Eines Tages wirst du vielleicht aus Gewohnheit lügen, weil es dir schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ein Tipp: Lies mal das Buch "Die Welle" von Morton Rhue, basierend auf einer wahren Begebenheit - vielleicht kennst du den gleichnamigen Film.
Es macht wenig Sinn, mit dir zu sprechen, solange du nicht eigenständig denken kannst.

Alles Liebe und viel Erfolg beim Loslösungsprozess!

1:24 PM  
Anonymous Anonym said...

"Ein Autor, der versucht, am Literaturmarkt seriös Fuß zu fassen, müsste sich eigentlich aus reinem Selbstschutz vor solchen Publikationen fern halten."

Wenn es nur um das "Fuß fassen" geht, hast du absolut recht! Die ausgeschriebenen Anthologien sind für den "wirklichen" Literaturmarkt völlig uninteressant, weil sie nie in das Standardprogramm der Buchhandlungen aufgenommen werden - und die großen Verlage haben besseres zu tun, als sich mit den Eitelkeiten von unbekannten Autoren abzugeben.

4:39 AM  
Anonymous Anonym said...

„Ich“ [ein Name wie etwa „Daniel“ wäre einfacher ;-)] schrieb:

Jeder nutzt seine Möglichkeiten voran zu kommen und sich dann über andere die dies tun zu beschweren ist doch irgendwie lustig.

Ja?! Wie lustig ist das denn sich darüber aufzuregen, wenn die Chance auf das ausgeschriebene Preisgeld praktisch nicht vorhanden war (außer man schreibt so gut wie Steier, dass es einfach zu auffällig wäre, ihn nicht unter die ersten 3 zu holen)?
Deine Aussage bagatellisiert Betrug auf etwas „ohnehin völlig Branchenübliches“, über das sich die Möchtegernautoren im Klaren hätten sein müssen.

Also, ihr herumstümpernden Schreiberlinge, liefert eure Geschichten ab und stellt einfach keine „lustigen“ Fragen. Seid vielmehr froh, dass euer Schrieb gedruckt wird und sorgt gefälligst dafür, dass wie jedes Jahr mindestens 10 eurer Verwandten und Freunde ein Exemplar der Anthologie ersteigern. Schließlich wollen wir Verleger, wenn wir euch Hobbyschreibern schon die Chance bieten, überhaupt auch nur einen Zeh in den Literaturmarkt zu bekommen, auch ein bisschen verdienen.
Sehr lustig!

In diesem Sinne

5:27 AM  
Anonymous Anonym said...

Deutschland, Du Land der zu kurz gekommenen Verschwörungstheoretiker! Zum Weinen, wenn's nicht so zum Lachen wäre. Niemand wird doch gezwungen, an Anthologieausschreibungen teilzunehmen. Über Geschmack läßt sich trefflich streiten, insofern auch über die Qualität der ausgezeichneten Geschichten, na und. Dass jemand so blöd ist, Geld zur Verfügung zu stellen, damit die völlig unbekannten Autoren es eben nicht für lau machen müssen, wie bei vielen anderen Preisausschreiben, wird mit Häme gedankt. Jedes Kind weiß doch, dass mit 9 von 10 Anthologien keinerlei Geld zu verdienen ist, Autoren also eher froh sein müssen, dass Verleger dafür immer wieder wissentlich Geld zum Fenster rauswerfen. Letztlich, um was für großartige Autoren handelt es sich denn da? Doch nicht um Bestsellerproduzenten, sondern zu 99,9% um absolute Nobodys, die für jede Miniveröffentlichung dankbar sein müßten! Kleine Autoren sind wie viele andere Kleindarsteller auch - je kleiner das Licht, um so größer die Klappe.

5:58 AM  
Anonymous Anonym said...

Fragen darf man ja ... wer hinter diesem Blog steht. Braucht man aber nicht, es ist ein bekannter Psychopath, der gerade hochkant aus einer Autorenvereinigung gefeuert wurde und nun seine Hasstiraden ausbreitet. Realsatire ist das, nicht mehr.

6:11 AM  
Anonymous Anonym said...

>>Fragen darf man ja ... wer hinter diesem Blog steht. Braucht man aber nicht, es ist ein bekannter Psychopath, der gerade hochkant aus einer Autorenvereinigung gefeuert wurde und nun seine Hasstiraden ausbreitet. Realsatire ist das, nicht mehr<<

Echt? Thommy the Pan? Ich lach mich scheckig!

9:34 AM  
Anonymous Anonym said...

"sondern zu 99,9% um absolute Nobodys, die für jede Miniveröffentlichung dankbar sein müßten!"

Jawohl, Herr Bierschenck!

"Jedes Kind weiß doch, dass mit 9 von 10 Anthologien keinerlei Geld zu verdienen ist"

Das mag für Ihren Verlag zutreffen - ich weiß von Verlagen, bei denen das nicht der Fall ist.

10:48 AM  
Anonymous Anonym said...

Ach so, Thommy die Pfanne steckt hinter diesem ganzen Schwachsinn. Na dann erübrigt sich sowieso jeder weitere Kommentar.

12:06 PM  
Anonymous Anonym said...

DAs ist typisch: Die eigenen Seiten gelöscht gekriegt und von den ehemaligen Freunden verstoßen, da muß man natürlich anfangen mit Dreck zu werfen. Schön, wenn man dann paar Sachen ausplaudern kann, die man mal unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt bekommen hat.

12:12 PM  
Blogger Hinterfragt said...

Niemand musste mir diese "Sachen" unter dem Siegel der Verschwiegenheit flüstern - jeder des Lesens Kundige findet sie im www.
Es erstaunt und amüsiert mich, welche Entrüstungsstürme das bloße Erwähnen von Faktizitäten bei einigen Menschen auslösen kann ("Lügen!", "Nichts als Verleumdung!", "anonymer Feigling!" usw...).
Den an Objektivität interessierten Lesern, insbesondere aber den Rufmördern (genau DAS unterscheidet uns, nicht wahr?) hier sei gesagt: Ich bin nicht T(h)ommy

1:15 PM  
Anonymous Anonym said...

"Ich bin nicht T(h)ommy"

Wer's glaubt...

1:22 PM  
Anonymous Anonym said...

Und wer ist eigentlich T(h)ommy? Doch sicher nur ein Kosename ... ich kenn ihn unter einem anderen!

1:31 PM  
Anonymous Anonym said...

"Schön, wenn man dann paar Sachen ausplaudern kann, die man mal unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt bekommen hat."

Aha - und das sind dann plötzlich Lügen und Verleumdungen?

5:26 PM  
Anonymous Anonym said...

Nein, schlimmer, es ist einfach spießig wie ein IM.
Wenn nicht TP, dann bleibt für sowas nur LM übrig, oder?

4:13 PM  
Anonymous Anonym said...

möchte mich nachträglich auch mal anschließen - verdammt gut recherchiert. kommt ja nicht selten vor, dass gerade die kleinen verlage - druckkostenzuschuss hin oder her - zu solchen mitteln greifen... *seufz*

8:08 AM  

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